Gedichte, in: Konrad, Ausstellungskatalog, 1971/1972

Vorwort, Gode Krämer und Konrad Oberländer, in: 2. Nationale der Zeichnung, Augsburg, 1985

Lieber Peter, ... in: Konrad Oberländer, Innere Landschaften, Landschaften aus den jahren 1979-1983, Innsbruck, 1983

Versuch einer Annäherung an Wolfgang Reichert und seine Bildwelt, in: Versuch einer Annäherung, 1989

Von der Absicht, ein Ding zu machen, in: Dietrich Klinge, Werkstattbuch, München 1998

O.T., in: Dietrich Klinge, Köpfe und Büsten, Augsburg, 1998

Der Moment des bewußten Rauschs, oder: Von der Malerei des Harry Meyer, in: Harry Meyer, Land und Kopf, Augsburg, 1998

AUFTAUCHEN – ENTSCHWINDEN
Von den Bildern des Christofer Kochs, in: Christofer Kochs, Speicher, Augsburg, 1999

Wenn man sich die Generation der fünfunddreißig- bis vierzigjährigen deutschen Gegenwartskünstler betrachtet, erscheint es einem fast unmöglich, jedenfalls verwunderlich, daß in der Generation der Jüngeren eine offensichtliche Abwendung von der „Figur“ stattfindet, beziehungsweise bereits stattgefunden hat, womit oft Hand in Hand die Ablehnung jeder „inhaltlichen“ Komponente einhergeht.

Die neue Generation, Künstler bis 37 Jahre, Vorwort mit Gode Krämer, in 13. Nationale der Zeichnung, Augsburg, 1999

Die Bildmutationen des Karl Veitz, in: Karl Veitz, Bilder vom Schweizerbach, 1997-1999, Augsburg, 1999

Eckhard sag
in: Eckhard Kremers, Alte Meister & andere, 2001

Ja, sag ich zu Eckhard, was mir am meisten zu denken gibt, ist dieser seltsame Kerl mit seinem ebenso seltsamen Huhn, die sich gegenseitig offensichtlich nichts zu sagen haben, jedenfalls hat das Huhn sich abgewandt, während er mit hängenden Augenlidern frontal aus dem Bild schaut, wie er es wohl früher gewohnt war in einer offensichtlich höheren Stellung. Die Mütze, die Orden, der Anzug, sie lassen vermuten, daß er einer war, der Befehle erteilte, jetzt aber, alt und etwas trottelig geworden, seiner früheren Befehlsgewalt nachsinnt.

Eine Bilanz, Vorwort, in 14. Nationale der Zeichnung, augsburg, 2001

Die Nationale der Zeichnung (Nr. 1-7, bis 1992) wurde von der Kreissparkasse Augsburg gesponsert.

Die Austellungen Nr. 8 - 14 fanden in der Toskanischen Säulenhalle im Zeughaus de Stadt Augsburg statt und wurden von der Stadtsparkasse Augsburg als Sponsor unterstützt.

Vom Himmel, der Erde und den Elementen, für meinen freund Harry, in: Harry Meyer, Werkstatt 1991-2001, Augsburg, 2001

Von beängstigenden Kinderspielen und der Geborgenheit des Waldes, in: Beate Haupt, nach Lucas Cranach d. Ä., Augsburg,/Braunschweig, 2001

Vom Schweben, oder von den Engeln des Christofer Kochs, in: Christofer Kochs Gegenwelt, Augsburg, 2002

Dieser Kerl mit der Jacke, Zu einem Bild von Tillmann Damrau, in:Tillmann Damrau, Zeichnung, Malerei, Albstadt/Augsburg 2002/2003

Augen / im Wipfellaub, in: Die kleinen Bilder des Bernd Schwarting, Augsburg, 2005

Der Weg ins Tal führt immer über den Berg, in: Harry Meyer, Neue Arbeiten, Augsburg, 2008

 

Der Weg ins Tal führt immer über den Berg Man muß über den Berg gehen, wenn man ins Tal gelangen will, wie man auch in den Wald nur über den Berg gehen sollte. Dies ist wichtig, weil der Blick ins Tal erst durch die Mühe des Anstiegs ein erhabener wird, weil die Ansicht des Tales vom Berg herab die erstrebte Belohnung ist für die Anstrengung des Aufstiegs, der hinter einem liegt. Nur wenn man über den Berg kommt, kann man, vor dem Abstieg ruhig verweilend, das Tal, das nun vor einem liegt, in seiner Ganzheit richtig erfassen, während man später, dann, wenn man den Abstieg hinter sich hat, sich mit seinen Besonderheiten beschäftigen kann.

Ein Besuch in Rednitzhembach, in: clemens heinl, neue skulpturen, München 2008

Die Regentinnen des Oudemannenhuis zu Haarlem erwarten den bekannten Maler Frans Hals
in: Hals, Martin Paulus & Willi Weiner,Issing, 2010

Am diesem Morgen lastet eine ungeheuerliche Stille über der Stadt Haarlem. Kein Laut ist zu hören, die Welt ist im Schrecken erstarrt. Den Wind sieht man, weil das Laub sich bewegt, aber das Rauschen hört man nicht, nicht das Knacken des Astwerks, nicht die durchdringenden Schreie der Möwen, nicht das ständige Klopfen der Spechte, nicht ihre schmatzenden Rufe. Nichts ist zu hören, als habe es das alles nie gegeben. Auch das Geklapper der Pferdehufe und das Rollen der Kutschenräder ist nicht zu vernehmen. Die Welt ist in Stille erstarrt.

Zwei fremde Augen, in: Brigitte Heintze, Bulgarische Blätter, Augsburg, 2017

Zu Brigitte Heintze

Hinter den Kastanien beginnt die Welt,  Paul Celan

... es war ein eindrucksvoller Strom (so wie man ihn erwartet hatte)